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Ein Traum wird wahr

Offizieller Blog:

Haben wir nicht alle davon geträumt, dass die Massenproduktion endlich losgeht?

Nun, das ist jetzt passiert. Wir haben in paar ganz frische Bilder für Euch!
Die Gußform wurde erfolgreich kalibriert und an die Maschine angebracht.
Die Teile, die Ihr hier sehen könnt, sind die ersten, die von der Maschine ausgespuckt wurden, es sind Testgehäuse, die auf Fehlerfreiheit überprüft werden.
Es ist noch nicht überall das Finishing angebracht – ein Bild, auf dem man das Endresultat inklusive Finishing gut sehen kann, sind die Batteriedeckel.

Wie erwähnt, diese Testexemplare werden überprüft – und wenn sie okay sind (und sie schauen doch wirklich gut aus), werden die Maschinen noch viel mehr davon ausspucken, die dann auch brav ihr Finishing bekommen.

Viel Spaß! :)

Quelle

Und weiter gehts!

Offizieller Blogeintrag:

Es gab eine ganze Weile keinen Blogeintrag mehr – und es ist wirklich viel passiert!

Fangen wir mit dem OS an.
Das OS wird von Tag zu Tag besser. Wir bieten wahrscheinlich ein weiteres minimales Menu an – ähnlich wie gmnenu2x, ohne Eyecandy, aber mit PND-Unterstützung.
Es ist für all die Puristen unter Euch.

Notaz und DJWillis kommen außerdem langsam mit WiFi voran.
Es ist bei weitem noch nicht perfekt, aber die verlorenen Pakete werden immer weniger und es funktioniert immer besser.
Auch wenn es noch ein weiter Weg sein mag (oder bald komplett funktioniert, man weiß es nie bei solchen Dingen), wir schreiten ihn weiter voran.

Ich habe zudem erfolgreich eine Bluetooth PAN-Verbindung zu meinem Handy herstellen können. Ich habe via DHCP eine IP-Adresse bekommen, konnte DNS sauber auflösen und das Telefon anpingen.
Ein Ping auf Websites außerhalb des Telefons hat zwar noch nicht funktioniert, aber das kann auch an meinem Handy gelegen haben (ein eigens gekochtes ROM, mit dem ich noch nie vorher Bluetooth PAN ausprobiert habe).
Bisher habe ich das alles via Shell gemacht (sind aber nur ein paar Zeilen), der nächste Schritt wäre dann, das alles in den Network-Manager zu integrieren-

Gut, fahren wir fort mit der Massenproduktion:
Wie die meisten von Euch schon mitbekommen haben, haben wir den Zusammenbau aus den USA nach England verlegt – wir machen das selber!
Das Werk in Texas hat uns endlich die Kosten dafür mitgeteilt – einen absolut überzogenen Preis.
Die Boards werden weiterhin dort bestückt, aber der Zusammenbau an sich läuft nun direkt bei Craig in der Village Hall ab. Er kümmert sich gerade drum, diese umzurüsten, damit hier auch sauber gearbeitet werden kann (ESD, etc.)

Unsere momentane Roadmap sieht so aus:
(Hinweis: Es hängt immer noch alles von der Gehäuse- und Board-Produktion ab. Die Roadmap basiert auf Terminen, die uns genannt worden – aber wie wir ja alle selber schon erfahren durften sind wir nur ein kleiner Kunde und haben daher eine niedrige Priorität… hoffen wir, sie halten alle ihre genannten Termine ein!)

18. März: Produktion von 1000 Gehäusen ist fertig gestellt und das Paket wird direkt nach England verschickt.
22. März: Die Gehäuse kommen in England an und werden von uns untersucht. Passt alles, gehen die nächsten 3000 in Produktion.
22. März – 26 März: 500 bestückte und getestet Boards und alle benötigten Teile werden nach England verschickt.
ca. 1. April: Der Zusammenbau beginnt.

Ja, wir haben hier ein weiteres nicht eingehaltenes Versprechen. Das Werk in Texas hat uns zuvor mitgeteilt, dass sie 1000 Boards pro Woche durchtesten können – nun schaffen sie nur noch 500.
Immerhin haben sie bisher ihre Liefertermine immer eingehalten, also dürfte der Versand stimmen.

Einige Teile sind auch schon in England angekommen, wie z.B. die Netzteile.

Wir haben uns entschieden, erst am 1. April mit dem Zusammenbau zu starten, da wir so einen kleinen Puffer haben, in dem die Teile ankommen können.
Es gibt keinen Sinn wenn wir alle in der Halle rumsitzen und nichts zum Zusammenbau da haben. :)

Der komplette Zusammenbau kann übrigens dann auch live über WebCam verfolgt werden. Das wird anstrengend – aber lustig!

Übrigens:
Die Pandora hat in den letzten Wochen einiges an Interesse geweckt.
Ich war auf der CeBIT und habe eine kleine Präsentation über OpenSource-Spielehandhelds und natürlich die Pandora gehalten.
Es war wirklich überfüllt.
Dank Radio Tux könnt Ihr Euch das ganze nochmal anhören.
Link

Und hier das passende PDF dazu downloaden:
Link

Sie haben später auch nochmals ein Interview gemacht:
Link

Und sollte jemand das ganze lieber sehen, wir haben die Präsentation auch als Video:
Link

Alles in Deutsch.

Nach der Präsentation haben sich doch einige (auch eine Handvoll aus der Community) die Pandora angesehen und ein wenig mit herumgespielt.
Was mich sehr gefreut hat, ist, dass sich alle einig waren, wie gut doch die Pandora in der Hand liegt und steuern läßt.
Sieht so aus, als wäre unser Design nicht schlecht ;)

Das wars für heute – und hoffentlich haben wir gute Nachrichten innerhalb der nächsten zwei Wochen!

Quelle

Was Ihr erwarten könnt

Die Neujahrsferien in China sind vorbei – und das Massenproduktionswerk hat langsam begonnen, die Arbeit wieder aufzunehmen.

Wir haben momentan täglichen Kontakt mit ihnen, hier ist unser Plan:

Im Moment werden die Maschinen wieder in Betrieb genommen: Gesäubert und gewartet. Die eigentliche Produktion wird in den nächsten Tagen anlaufen, wahrscheinlich am Montag. Dann sollten täglich eine Menge Pandora-Gehäuse ausgespuckt werden :)

Während das passiert, versuchen wir, dass sie nochmals einen Bedruckungs-Test machen (und uns ein Foto davon schicken. Mit diesem können wir dann entscheiden, ob wir die Pandoras nackt lassen oder mit einer schönen Bedruckung versehen.

Wenns bis zur Massenproduktion nicht klappt, dann gehts wohl ohne Bedruckung los (wir wollen ja keine weitere Zeit verschwenden).

Was das Betriebssystem angeht: Unsere Entwickler arbeiten hart dran (obwohl sie eigentlich gar keine Zeit haben, da sie im normalen Leben schon gut ausgelastet sind).
Sicher wird das nicht das am meisten polierte OS sein, das jemals veröffentlicht wurde – aber okay, wer ein sauber poliertes OS will, sollte sich einen Apple holen (und verpasst dann den ganzen Spaß, den wir alle haben werden wenn wir das Pandora OS weiterentwickeln)

Was könnt Ihr also erwarten, was geht, was geht nicht, wo muss noch was gemacht werden?

Was geht:

  • Der Desktop funktioniert komplett. Es ist wie eine normale PC-Desktopoberfläche. Man hat seinen Dateimanager, Fenster, Programme, etc.
  • Das PND-System funktioniert: Ihr könnt einfach die Spiele auf die SD-Karte kopieren, diese in die Pandora rein – und LOSSPIELEN!
  • Programme: Die mitgelieferten Programme funktionieren soweit gut: Midori, Abiword, Orage, Pidgin, XChat, etc.
  • Musik hören: XMMS funktioniert einwandfrei.
  • Filme ansehen: Geht prinzipiell, hat aber noch ein paar Probleme (siehe unten).
  • USB Geräte: Ihr könnt USB-Sticks, Festplatten, Mäuse, Tastaturn, etc. anschließen. Standard-Geräte laufen direkt ohne Probleme.
  • TV Out: Funktioniert, zunächst aber nur im SVHS-Modus (weitere Infos unten)
  • Stromsparmodus: Ist drinnen und funktioniert. Im Moment reicht er etwa 50 Stunden. Nicht lange, aber es gibt hier noch viele Teile, die man abschalten könnte, um Strom zu sparen. Braucht aber ein wenig Arbeit. Auf jeden Fall reicht es jetzt schon aus, um die Pandora für ein paar Stunden beiseite zu legen, ohne sie gleich neu starten zu müssen.
  • LED-Warnung (blinkt), wenn der Akku leer wird. Wenn der Akku fast komplett leer ist, fährt sich das Gerät automatisch runter.
  • Tastatur, Nub als Maus, Touchscreen… funktioniert alles.

Und was für Probleme gibt es?

  • Das wohl größte Problem: WiFi ist immer noch in Arbeit. Der Treiber geht – aber ohne SDIO war er zu langsam. DJWillis arbeitet daran, ihn auf SDIO umzubauen, aber das braucht einiges an Zeit. Eventuell schafft er, das ganze bis zur Auslieferung noch komplett zum Laufen zu bekommen, aber vielleicht braucht WiFi auch ein paar Wochen länger. Vielleicht wollen ja auch ein paar weitere Entwickler aushelfen, sobald sie ihre Pandora in den Händen halten :)
  • Es gibt noch keinen Software-Audio-Mischer. Kein großes Problem, denn die Lautstärke an sich regelt man ja mit dem Drehregler. Wenn man aber mehrere Programme gleichzeitig mit Sound laufen hat, ist das ein Problem. Auch der Equalizer geht noch nicht. Sound an sich geht aber, wer also NUR Musik hören oder NUR Spielen  (und nicht beides gleichzeitig) will, hat keine Probleme.
  • TV-Out läuft momentan nur mit SVHS: Die Entwickler, die den TV-Out-Treiber für den OMAP geschrieben haben, haben alle Einstellungen dynamisch und sofort veränderbar gemacht – nur nicht, ob Video über Composite oder SVHS rausgehen soll (warum auch immer): Das ist fest im Kernel verankert. Bis wir das aus dem Kernel in den Userspace übertragen haben, wird Bild nur über SVHS ausgegeben.
  • Da viele Programme ja Standard-PC-Programme sind, aus einer Zeit, in der es 800×600 und nicht 800×480 gab, sind einige noch nicht auf den kleinen Bildschirm angepasst. Wie z.B. die XFCE4-Einstellungen. Da ist das Fenster größer als der Pandora-Schirm. Man kann alles einstellen, aber man muss eben das Fenster durch die Gegend bewegen, um an alle Buttons zu kommen. Nichts schlimmes also. Die meisten modernen Programme (Midori, Abiword, etc.) passen sich dynamisch an und somit hat man hier keine solchen Probleme.
  • Movieplayer: Filme abspielen funktioniert an sich, allerdings fehlt noch die Nutzung der Hardwarebeschleunigungen. Heißt: Videos abspielen läuft noch komplett über die CPU und braucht daher viel Rechenleistung. xvid-Videos in DVD-Qualität laufen noch, H264 packt das Gerät so aber noch nicht.Auch gibt es ein paar Darstellungsprobleme: Die Menus der Player sind HINTER dem Videofenster. Einstellungen sollte man also vornehmen, während kein Video läuft. Wenn man das Video mal gestartet hat, läuft alles sauber. Das sollte alles viel besser werden, sobald wir Hardwareunterstützung drin haben.
  • Es gibt natürlich noch viele andere Dinge, die optimiert werden können: Die Bootgeschwindigkeit läßt sich bestimmt erhöhen, weiter (fingerfreundliche?) Themes könnten erstellt werden und weitere kleinere Fehler (wie z.B. das Problem, dass der Ubuntu-Netbook-Launcher sich nicht mit seiner normalen Logout-Routine beendet werden kann, sondern man dafür einen Logout im Menu hat, …) können noch ausgebessert werden. Alles in allem nichts schlimmes, was das System nicht verwendbar macht, nur Sachen, die man eben verschönern kann!

Bis auf WiFi schaut das ganze soweit ganz gut aus, kann aber natürlich immer noch verschönert werden.
Erwartet bitte auch keine perfekt funktionierenden Spiele und Emulatoren vom ersten Tag an – wenn Entwickler auf ein neues System wechseln, müssen sie sich erstmal herantasten und bis auf die Kern-Entwickler vom OS hat ja noch niemand eine Pandora. Sobald sie draußen ist, sollte es aber ziemlich schnell eine Menge Software zum Rumspielen geben…

Einige der oben aufgezählten Punkte mögen auch bis zur Auslieferung schon behoben sein – hoffen wir auf WiFi! :)

Kurz was über zukünftige Firmware-Updates:

Wenn alles soweit gut funktioniert werden wir ein eigenes Repository aufsetzen. Hier befinden sich dann getestete Pakete und somit lassen sich auf einfache Art Firmware Updates durchführen.
Am Anfang werden alle Updates aber Full-Flash-Updates sein, solange, bis das Grundsystem sauber läuft. Danach wird alles über den Repository-Server laufen.

Jeder, der uns helfen möchte, kann das gerne tun. Es wird einen Bugtracker geben, über den man alle Probleme melden kann. Das OS an sich ist über einen GIT zu beziehen,  so dass jeder Entwickler mithelfen und Patches an uns schicken kann.

Die ersten Monate wird sich wohl viel am OS tun – wenn ich mir ansehe, was unsere Handvoll Entwickler bereits geleistet haben… und wenn sie ausgeliefert wird, wird es viele Entwickler mehr geben.

Quelle

Hättet Ihr gedacht, dass es schlecht sein kann, wenn etwas FRÜHER als erwartet eintrifft?

Offizieller Blogeintrag:

Hätten wir auch nicht. Aber es ist passiert – und hat viele viele Diskussionen hervorgerufen.

Die Gehäuse sind am Freitag angekommen, nicht – wie erwartet – erst heute. Eigentlich wäre das ja gut – wären wir nicht von der Qualität schockiert gewesen. Schaut Euch nur die Bilder an, die in den Foren rumfliegen, und Ihr werdet wohl zustimmen.
Das dumme an verschiedenen Zeitzonen ist: Als Michael die Gehäuse bekommen hat, war es schon zu spät, im Werk in China anzurufen um herauszufinden, was schief gelaufen ist.

Das wiederum führte zu einer gewaltigen Turbulenz im Forum – was auch verständlich war. Wie gesagt, wir waren selber schockiert.

Aber so wie es aussieht war das wieder etwas, was wir lernen mussten: Spritzgussgehäuse schauen IMMER so schlecht aus, wenn nur einige wenige produziert werden.

Nachdem wir uns von dem ersten Schock erholt hatten, haben wir uns der Sache angenommen und sowohl drüber nachgedacht als auch ein wenig recherchiert. Ich konnte eigentlich nicht glauben, dass so die fertigen Gehäuse aussehen werden. Mal im Ernst, welche Firma würde zwölf Jahre im Geschäft bleiben, wenn ihre Produkte zerkratzt und billig aussehen wie unser Testgehäuse – und zudem noch Risse hat? Nein, das MUSSTE es eine Erklärung für geben.

Einige im Forum, die in der Spritzgussproduktion arbeiten, haben uns ein wenig weiter geholfen. Ich habe auch mit ein paar Jungs über ICQ gesprochen – und habe eigentlich von allen die gleichen Antworten erhalten:
Es dauert lange, um gute Ergebnisse bei einem Spritzguss-Durchlauf zu bekommen: Die Maschinen brauchen ein paar Stunden um sich komplett aufzuheizen und die Gußform muss exakt angepasst werden. Das würde aber bedeuten, dass die Maschine für diese Stunden nicht für ein Massenproduktionen eingesetzt werden kann – und das wäre ein Geldverlust für das Werk.
Daher werden für ein paar Testgehäuse die Maschinen oftmals nicht vollständig erhitzt.

Aber: Wenn nicht vollständig erhitzt wird, bleibt das Plastik gerne in der Gußform stecken. Wenn dieses manuell wieder entfernt werden müsste, könnte das die Gußform beschädigen – und das wäre gar nicht gut.
Um das zu verhindern, wird ein wenig mehr Schmiere dem Plastik hinzugefügt – und dementsprechend schaut es auch schlechter aus.

Ein weiterer Punkt ist, dass bei sowas auch gerne Plastik recycelt wird: Warum sollte man teures neues Plastik einschmelzen, wenn es sich nur um Testmuster handelt, die nicht verwendet werden? Daher kommen die Farbverfälschungen. Da normalerweise auch kein Finishing durchgeführt wird, schaut das ganze auch zerkratzt aus.

Nachdem uns das ein wenig beruhigt hatte, mussten wir nun nur noch warten, bis Fatihs Freund endlich bei der Fabrik anrufen konnte.

Und ratet mal: Genau DAS ist auch passiert. Die Muster waren nur dazu gedacht, um zu überprüfen, ob alles passt. Für die Massenproduktion werden die Maschinen sauber erhitzt und abgekühlt und auch die Gußform wird sauber justiert. Zudem kommt dann auch noch das Finishing dazu. Genau das hat uns das Werk heute erzählt.

Zudem erfüllt ihre Qualitätskontrolle einen ISO-Standard.

Da die chinesischen Ferien sich annähern kann man sich auch denken, dass einige weitere Kunden  versuchen, so schnell wie möglich produzieren zu lassen. Sie hatten also nicht viel Zeit und die Gussform nur schnell kalibriert.

Also was sollen wir sagen? Wir haben uns entschieden: AUF GEHTS! Sie sollen die Gehäuse produzieren – solange wir nicht wirklich die Massenproduktion starten, werden wir ohnehin keine echten Gehäuse bestaunen können!

Hoffen wir mal, dass sie soviele Gehäuse wie möglich vor ihrem Neuen Jahr produzieren können!

Quelle

Unser persönlicher Babelfish

EvilDragon im offiziellen Blog:

Wir haben wieder etwas dazugelernt. Chinesisches Englisch und English sind definitiv verschieden.
Gut, dass ein Freund von Fatih chinesisch spricht. Er ist nun unser offizieller Vertreter für das Werk. Und nachdem er gestern mit ihnen in ihrer Landessprache gesprochen hat, haben sich so einige Dinge aufgeklärt und machen plötzlich Sinn.

Wenn das Werk von “soon” (bald) gesprochen hat, meinten sie damit nicht das gleiche, was wir unter “soon” verstehen. “Soon” hieß soviel wie “as soon we’re finished” (also, sobald wir fertig sind). Egal, wie lange das auch noch dauern mag. Immer, wenn wir die Nachricht bekommen haben “We’ll soon have pictures”, haben wir angenommen, in den nächsten Tagen Fotos zu bekommen – was aber nicht passiert ist.

Was wir auch noch herausgefunden haben ist, dass wenn sie sagten “We’re finished and will do some testing injections” (Wir sind fertig und machen gerade Test-Einspritzer) sie nicht meinten, dass sie ALLE Änderungen fertig hatten, sondern nur einen Teil der To-Do-Liste, von denen sie einen Test-Einspritzer gemacht haben, um zu sehen, ob alles in Ordnung war. Daher kamen unsere angenommenen Versanddaten, die nie passiert sind – und wir haben uns gewundert, warum sie uns das nicht mitgeteilt haben.
Wir haben eMails bekommen mit Inhalten wie “We fixed it all and will do the next samples on Friday” (Wir haben alle Fehler behoben und machen die nächsten Testgehäuse am Freitag). Daraufhin haben wir gedacht, okay, sie schicken sie am Freitag raus. Wie wir jetzt aber wissen, meinten sie damit lediglich, dass ein weiterer Punkt komplett erledigt wurde und eben die Testgehäuse zur Überprüfung gemacht wurden. Es hätte keinen Sinn gemacht, uns solche halbfertigen Gehäuse zu schicken. Es hätte lediglich die Kosten nach oben getrieben. Und deswegen haben sie uns natürlich auch nicht gesagt, dass sie doch nicht verschickt haben – sie haben ja nie geplant, sie zu verschicken.

Das nenne ich mal wirklich eine Sprachenbarriere… gottseidank ist das alles gewesen. Schließlich hätten die Gehäuse ja auch wirklich Probleme in der Erstellung bereiten können.

Soviel zum Hintergrund “Was passiert ist”. Jetzt zum Interressanteren Teil: Was WIRD passieren?

Eins haben wir richtig verstanden: Ihr Ziel ist es, die massenproduzierten Gehäuse bis zum chinesischen Neujahr verschickt zu haben!
Wir wissen jetzt, dass sie die letzten Tweaks an der Gehäusegußform, der Bedruckung und der Tastaturmatte (sie hatte noch einen verrutschten Buchstaben) fertig gestellt haben. Und mit fertiggestellt meine ich diesmal WIRKLICH fertig. Nicht nur einen Schritt, sondern alle Schritte. Die To-Do-Liste ist leer.
Das bedeutet, dass sie die finalen Tests (nun wirklich) innerhalb der nächsten Tage verschicken werden. Sie sind sich sicher, dass sie soweit perfekt sind. Sobald sie die Tests rausgeschickt haben bereiten sie bereits die Massenproduktion vor. Wenn wir dann also die Gehäuse haben und sie genehmigen, kann es sofort losgehen. Da sie 1000 Gehäuse am Tag produzieren können und wir 4000 brauchen, wären nach 4 Tagen genug fertig. Das sollte ziemlich genau noch mit dem chinesischen Neujahr aufgehen.

Ich weiß, dass Ihr so ähnliche Sachen schon zigmal von uns gehört habt (wir ja auch von denen). Aber diesmal haben wir in ihrer Muttersprache mit ihnen gesprochen, es dürfte also genauer sein als alles andere zuvor.